öm 2004
25. Ultimate-ÖM in Braunau am Inn
9./10. Oktober 2004, Stadion Braunau
Liebe Frisbeespielerinnen und Frisbeespieler,
da die ÖM jetzt schon über 24 Stunden aus ist und ihr sicher
schon wieder
fast alles vergessen habt, hier zu Erinnerung die Endstände dieses
denkwürdigen Jubiläums-Tournaments, dessen Ausrichtung uns viel
Freude
bereitet hat.
Frauen:
- Daynona (Upsa Daisy+Winona Raiders)
- D-Graz
- Frisky Beez
- Flying Circus
- Spinderellas (Spins+Wunderteam)
Das war was ganz erfreuliches, dass sich die Frauen zu einer eigenen
Division formiert haben: Das hat die Anzahl der Freiheitsgrade für
Frauen
im hiesigen Ultimate vieleicht wesentlich erhöht, und außerdem
waren damit
insgesamt 20 Teams bei der ÖM, dass ist auch ein schöner Rekord
zum 25er.
Open:
(In Klammern: das Ergebnis vom Vorjahr)
- Bigez (1.)
- Upsa Daisy (3., also eine kleine Verbesserung, da
zeigt die Jugendarbeit
also schon die ersten Früchte)
- Catcup (7., aus dem Nirwana aufs Stockerl, einige
sind trotz des
Erfolges die Alten geblieben, bei anderen zeigen sich leider schon die
ersten Charakterverschlechterungen, hab ich aus Graz gehört)
- Hot Spin (4., also eine Art Stagnation auf hohem
Niveau, das kann noch
so oder so ausgehen)
- 2ez (5., also eine Art Stagnation auf mittlerem
Niveau, nennen wir sie
einfach den FC Mattersburg der Ultimateszene)
- Flugsaurier (2., praktisch eine herbe Enttäuschung.
Zu allem Überdruss
verlieren unsere Flugis dadurch sämtliche Förderungsgelder,
mit denen sie
bis dato die teflonbeschichteten Dressen und die Pudelhauben des Gerald
Kalkusch finanziert haben)
- Winona Raiders (8., sie sind auf dem Weg nach oben,
und wenn sie sich
weiter so verbessern, müssten sie 2009 österreichischer Meisterzweiter
werden. Dann ist allerdings Schluss, weil es ja in Österreich verboten
wurde, den ERSTEN österreichischen Frisbeeclub zu panieren)
- Flying Circus (11., aber denen ist das sicher wurscht,
weil die waren ja
nur auf den Spirit-Doppelsieg aus, den haben sie allerdings um einen
Punkt
verpasst. Ätsch!)
- Wunderteam (8., auch das würde ich als eine
Art Weiterentwicklung
bezeichnen)
- Chuck Bronson (6., der Andi Starkl hat bereits radikale
Umstellungsmaßnahmen angekündigt)
- White Russian (13. unter dem Pseudonym Rez Bez,
da sieht man, wie man
sich durch reine Namensänderungen ein regelmäßiges Training
sparen kann)
- Defcon Seven (15., Achtung, aufstrebendes Team!
Seitdem sie auch bei
Turnieren teilnehmen dürfen, sind eklatante Verbesserungen zu bemerken)
- Cool Spin (16., wenn man bedenkt, dass die Spins
früher eher immer
Letzter geworden sind, und jetzt nicht einmal die Schlechtesten von
ihnen
Letzter werden, dann sieht man schon, dass hier insgesamt eine
Frisbeemaschinerie ins Laufen gekommen ist, die zumindest an innerer
Organisationsstärke die Serienmeister teilweise sogar klar übertrifft)
- Jelly Fish (neu im Geschäft, endlich ein Team
aus Linz, nachdem sich
die Linzer Schnitten und die Luftwaffe 706 als Sternschnuppen entpuppt
haben. Dabeibleiben!)
- Bodengruppe Korrosion (ein Nebenprodukt, das im
Zuge der
Organisationsarbeiten für die ÖM zum Zeitvertreib für
die in Braunau
urlaubenden Wunderteamspieler entstanden ist. Außerdem haben sie
sich auch
wesentlich bei der Organisation beteiligt, das wurde bei der Siegerehrung
aber völlig unter den Tisch gekehrt, und als Erinnerung bleibt
nur:
Schraufn für die höchste Niederlage)
Und jetzt noch die Spiritergebnisse, weil wir uns so
darüber gefreut haben:
Frauen:
Flying Circus
Open:
schöne Grüße,
euer Wunderteam
Sponsoren:
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