neumarkter kübelschießen 2002

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Und das war erst der Anfang!

Mit einem Paukenschlag ist die Austrotour 2002 in Neumarkt am Wallersee eröffnet worden: Ein Rekord-TeilnehmerInnenfeld mit Top-Scores und einer Leistungsdichte, dass du sagst, einmal nicht aufgepasst und auf Wiedersehen, Top Ten.

Der Otfried Derschmidt hat dann für sich selber aber noch einmal herausgestochen aus diesem tollen Turnier, weil sein Vorsprung war dann am Schluss schon 11 Punkte auf den Zweiten, das ist ja schon eine kleine Ewigkeit im Rodelsport. Der Eder Norbert hat am Anfang noch mitgehalten und sich in eine 2-unter-Par-Runde hetzen lassen, aber der Otti hat dermaßen einen Druck entwickelt, dass dem Norbert sein Sprunggelenk ganz angeschwollen ist und er aufgeben hat müssen.

Gleich in der ersten Runde hat der Veranstalter Wolfi Pachler einen Kursrekord aufgestellt, dass alle gesagt haben: Heimvorteil, aber später hat sich das relativiert, und bei seinem achten Platz hat er sich letztendlich denken müssen, dass da mehr drinnen gewesen wär - aber das denkt sich ja sowieso fast jeder nach so einem Golfturnier.

Der Peter Pichler hingegen hat sich durch drei gleichmäßige Runden an die zweite Stelle gesetzt und die dann bis nach dem Finale nicht mehr hergegeben. Obwohl er nach Runde zwei eher unscheinbarer Achter war, aber am Sonntag Vormittag sind die Leistungen im Allgemeinen ein bissl abgefallen, und das ist für einige Einzelfälle noch milde ausgedrückt, und diejenigen können sich jetzt bei mir bedanken, dass ich da keine namentlichen Erwähnungen vornehme, und mich selber hätt ich da auch auf die Liste nehmen müssen. Aber an diesem Beispiel sieht man wieder, was eine gute Konstanz ausmachen kann im Golfsport, weil die Talente, die gibt es ja, aber dann muss man das eben drei Runden durchhalten, da braucht man schon etwas Erfahrung, und vom Trainieren hat auch noch kaum ein Frisbeespieler einen bleibenden Schaden davongetragen.

Der Guttl hat uns jedenfalls sein Talent präsentiert, der hat sich in unglaublich kurzer Zeit vom Caddy des Jonas Marosi zu einem ernstzunehmenden Gegner gemausert. Der Hannes hat auch in eine verheißungsvolle Golfzukunft blicken lassen, bei ihm ist allerdings das Problem mit seiner Rastafrisur nach wie vor virulent, da hat man als neutraler Beobachter immer das Gefühl, spielt der jetzt mit einer Frisur oder spielt die Frisur mit ihm? Apropos: Die Willi hat alle mit ihrem Drive verblüfft (mit dem Putt übrigens auch, aber das hat einen anderen Grund) und sich den Closest-to-the-Pin-Preis gesichert - eine echt starke Vorstellung insgesamt. Der einzige aber, der mit seiner sportlichen Leistung rundherum zufrieden war, war aber wieder einmal unser Hans "Lucky" Lackner, obwohl er eigenen Angaben zufolge auf der dritten Runde gespielt hat "wie die Biene Maja".

Wir hoffen natürlich, dass es mit der Austrotour jetzt so weitergeht, weil der Spass war wirklich stark vorhanden und jetzt kommt es natürlich auch darauf an, dass das weitererzählt wird und ein bisschen beworben, und dann treffen wir uns alle wieder auf der Hebalm zu einem familiären Wochenende und sammeln ein paar Austrotourpunkte, die wir dann stolz daheim präsentieren werden.

Franz


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