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Rang  Name Runde 1   Runde 2   Runde 3   Finale   Summe
1 Johannes Petz + 8 + 4 + 4 + 2 + 18 + 0(Stechen)
2 Werner Mooshammer + 3 + 2 + 12 + 1 + 18 + 3(Stechen)
3 Norbert Eder + 6 + 1 + 11 + 1 + 19
4 Malu Seidl + 11 + 3 + 7   0 + 21
5 Max Hable + 11 + 5 + 6   0 + 22
6 Franz Hable + 8 + 6 + 9   + 23
7 Wolfgang Pachler + 9 + 4 + 17   + 30
8 Gerhard Petz + 15 + 10 + 9   + 34
9 Stefan Jaquemar + 8 + 11 + 16   + 35
10 Bert Langsteiner + 17 + 12 + 11   + 40
11 Mike + 13 + 14 + 15   + 42
12 Ric Hazod + 18 + 22 + 21   + 61
13 Fritz Wallisch-Pertl + 24 + 23 + 21   + 68
14 Emanuel + 33 + 24 + 28   + 85
             
  Helmut Stadler + 26 + 21      
  Karli + 48        

Ein überaus interessantes Wochenende liegt hinter uns, ein fulminanter Start der Tour, der Lust auf die kommenden Turniere macht.
Vorneweg ein Dank an den Veranstalter, der in Zusammenarbeit mit seiner Lebensgefährtin und seinen Jungstars alles perfekt organisiert hatte. Solche Pädagogen braucht das Land!

Der Kurs, wie unschwer an den Scores zu erkennen ist, stellte eine ziemliche Herausforderung an die Athleten dar, die kaum einer unfallfrei bewältigte. Klug gewählte Zielpositionen, gute Distanzen, Wald, Wind, Regen; alles vorhanden, um keinen Zufallssieger zu gestatten.

Im unteren Drittel einige Überraschungen. Herr Richard Hazod zum Beispiel, der im Vorfeld von Pimperlkurs und dergleichen sprach, wurde Opfer seiner vollmundigen Ankündigungen, und steht auch Heute noch, drei Tage später, seinen Scores fassungslos gegenüber.
Die Delegation aus Wels, M&M, fand sichtlich Vergnügen an ihrem ersten Turnier, und es bleibt zu hoffen, dadurch die einstige Golfhochburg wieder etwas zu beleben.
Unauffällig, was entweder auf halbwegs zufriedenstellende Leistungen, oder einen Persönlichkeitswandel schließen lässt, die Herren Langsteiner und Wallisch-Pertl. Letzterer setzte dem einzigen Master im Feld, Helmut Stadler, derart zu, dass dieser am Sonntag Knieprobleme vorschützen musste, um einem erbitterten Duell mit Fritz aus dem Wege zu gehen.

In den Mittellagen wie immer viel licht und Schatten. Stefan Schnackselmann war am Samstag zu sehr mit der Ergatterung eines Bettes in der Vier Enzian Pension beschäftigt, als dass er sich aufs Spielen hätte konzentrieren können, und am Sonntag wohl zu ausgeruht, um wirklich auf Touren zu kommen. Hier scheint gezieltes Aufbautraining für die EM in Oslo von Nöten, um dort die Rote Laterne nicht zum ständigen Begleiter in seinem Golftascherl werden zu lassen.
Gerhard Petz sorgte wieder einmal mit seiner Beidarmigkeit für Bewunderung und die Umstellung von Rechts auf Links im Verlauf des Turnieres brachte ihm immerhin noch eine geringfügige Rangverbesserung.
Der Veranstalter musste seiner aufopfernden Tätigkeit am Sonntag Tribut zahlen, verschlief nach eigener aussage den Start, und konnte leider bis zum letzten Hole nicht mehr geweckt werden.
Franz Hable wird wohl als derjenige Golfer in die Geschichte dieses Sports eingehen, der seinem Bruder immer und überall um genau einen Punkt unterlegen ist. Für ihn als Psychologen hoffentlich eine interessante Herausforderung! Im übrigen dürfte er nach Zeugenaussagen gerade dabei sein, einen sehr eigenwilligen Puttstil zu kreieren, der im Rahmen des Trainingslagers zur Vorführung gelangen wird.

In Anbetracht der letztjaehrigen Finali, kann eine gewisse Konsolidierung an der Spitze konstatiert werden. Die fünf Protagonisten zeigten sich sehr ambitioniert, und einige überaus gelungene Sacherl erfreuten die zehn Zuseher.
Max, der hörbar über den extra Snap Of The Pros verfügt, wird mit den gezeigten Leistungen kein Problem haben, sein erklärtes Ziel, die Tour unter den Top Five zu beenden, zu erreichen.
Malu stellte diesmal seine obligat schlechte Runde an den Anfang, konnte aber im Verlauf einiges Terrain gutmachen und scheiterte schlussendlich nur knapp am Stockerlplatz. Dafür feierte er abseits der Piste einen schönen Erfolg: eine alte abgenudelte Scheibe um Marmeladepalatschinken an mittellose Studenten zu verdrehen, gelingt wahrscheinlich nur unserem Mann von der WU.
Norbert "si" E. wirft aus dem Stand weiter als 90% des Feldes aus voller Anfahrtshocke, und wird nach Überwindung seiner Knie- und Italienischprobleme bei jedem Turnier ein Wörtchen um den Sieg mitplaudern.
Nach einer soliden Leistung am Samstag und einer komfortablen Halbzeitführung, schenkte der Disc-God sein Lächeln Anderen und ließ mich im Regen stehen, wo ich mich nur äußerst schlecht zurecht fand. Absoluter Tiefpunkt das zweite Hole im Stechen, das selbst abgebrühten Gemütern wohlige Schauer über den Rücken jagte. Erschütternd.
Gegen unseren Altmeister zu verlieren ist dennoch keine Schande. Drive und Approach wie immer ein Augenschmaus, und falls der gute Johannes noch in die Nähe eines halbwegs erfolgreichen Puttstils kommen sollte, wäre wahrscheinlich der Zug in Richtung Toursieg schon abgefahren. So bleibt doch die Hoffnung, ihm noch das eine oder andere mal ein Beinchen zu stellen.

Allgemeine Erleichterung machte sich Schlußendlich über das Fernbleiben unseres Lieblingschirurgen breit, für den die äußeren Verhältnisse (Gatsch, Hatscherei) wohl kaum Quell der Freude gewesen wären.
Und so bleibt nur die Frage, was uns unser lieber Wolfi nach Cola Flascherl und Lagerhausküberl wohl als nächstes vor unsere Goldpratzerl servieren wird.

In diesem Sinne, viel Glück und ein langes Leben.

Mossi
Birdie-Wertung












Diagramm