em in beamister 2003

englische verhältnisse

in england war die disc-golf-europameisterschaft, und diesmal haben sage und schreibe gleich 9 österreicher daran teilgenommen – das ist weltrekord! gefeigelt hats natürlich alle 9, aber ein paar erfolgserlebnisse haben wir doch über den ärmelkanal herüberretten können.

das strahlendste gesicht hat der wolfi pachler nach der 22stündigen autobusreise gehabt, weil der hats bis ins semifinale geschafft und sich dort am 48. platz in der openklasse eingerollt. ergebnismäßig noch erwähnenswert war platz 12 für mich und 13 für den fritzl seiringer bei den masters, da muss man aber schon dazusagen, dass da nur 18 am start waren, bei den open dagegen 85.

weil das aber eh keinen interessiert, hier gleich die interne österreicherwertung:

  1. pachlerwolfi gesamt 241 (1. runde 64, 2. runde 60, 3. runde 58, 4. runde 59) ausrede: „konnte leider nicht putten, sonst wär ich sicher erster geworden“
  2. günter ailes 251 (60, 66, 65, 60) ausrede: keine, weil im grunde britischer sportsmann
  3. hablefranz 252 (61, 66, 61, 64) ausrede: „hab bei halbzeit der runde 2 den putter im goolagong versenkt und musste mit der walküre weiterputten“
  4. seiringerfritz 254 (66, 62, 62, 64) ausrede: „war mit kommissar haverkamp auf einer runde, und der zirkusdirektor hat mir vorher die regeln nicht erklärt“
  5. mike kalcher 260 (69, 66, 65, 60) ausrede: „musste dringend nach brüssel“
  6. mossi 264 (64, 73, 67, 60) ausrede: „magenkrebs ab runde 2“

und roli schönmayr 264 70, 65, 69, 60) ausrede: „jetlag von gmunden nach beaminster, das is mir auch noch nie passiert“

  1. schnackselmann 265 (68, 68, 67, 62) ausrede: „handgelenkszertrümmerung 5 tage vor dem turnier ist nicht vollständig verheilt“
  2. emu 267 (67, 69, 66, 65) ausrede: „meine freundin hat mich abgelenkt“

insgesamt waren wir beim player´s dinner am besten im form, da hats gratiswein gegeben und der wolfi pachler hat sich beim putting contest als fünftbester herauskristallisiert. das alles hat aber die kathi seiringer getoppt, die eigentlich im touristengwand angereist ist, aber dann beim frauenputtingcontest die beste platzierung für uns herausgeholt hat: drittbeste von europa!

franz hable

p.s.: weitere ergebnisse und fotos gibt’s auf www.ec2003.com.

öterreichische delegation diskutiert pro und kontras der unterstützung durch den frisbeeverband (mitte)

   

lukratives zusatzeinkommen: nach dem finale durfte man sich die im goolagong versenkten und eventuell herausgetauchten scheiben wieder um ein pfund zurückkaufen.


wolfi pachler beim versuch, dem goolagong mit fernöstlichem meditationskrimskrams ehrfurcht einzuflößen.

   

da schauts zwar so aus, als ob´s nix genützt hätte, aber es ist noch alles gut gegangen.

   

hier die beiden schlechtesten österreicher, gut erkennbar am knieweichen gang und der uschi, die sie immer mit allerlei nutzlosem zeug vollgepackt haben.

   

platz 75 trotz handverletzung und kopfweh: eine beachtliche leistung! da präsentiert der schnackselmann gleich stolz unser teamdress.

bewegungsstudie aus dem disc-golf-lehrbuch: fritzl seiringer zeigt im wampenbetonenden unterleiberl, wie´s gemacht wird: hischtön, aufreim, durchziagn!

arthur haverkamp (links) nimmt den preis für die regelmäßige läuterung des fritz seiringer entgegen.

   

die österreicher bringen sich mit gratiswein für den putting contest in stimmung.

   

die kathi seiringer in einer unheimlichen konzentrationsphase, die unserem vaterland schließlich die beste disc-golf-platzierung seit langem bescheren sollte.

   

siegerfoto der open: der in der mitte hat gewonnen, superman wurde dritter.

   

hier sieht man, warum: bei diesem putt hat er seine eier in eine brennesselstaude gehängt.

   

siegerfoto der frauen: die in der mitte hat gewonnen, die beiden anderen waren unter ferner liefen.



siegerfoto der juniors: selbstgefällig und arrogant, sie haben alle vorausetzungen, um zu echten champions zu werden.

   

siegerfoto der masters (über 40): der kleinste hat gewonnen, der blinde wurde zweiter.

   

diese herren sind eigentlich schon zu alt für sport, durften aber trotzdem mitmachen: die vier final-grandmasters. gelbe scheibe: viro schneider, der im finale noch franco puliafito (blau) abgezockt hat.



players dinner: bei der abendmesse: wolfi gibt den Ton an, werner kennt sich auf seinem notenblatt nicht zurecht.

   

players dinner: stefan singt emu ein anzügliches gstanzl.


players dinner: haverkamp und seiringer reichen sich die Hände zur Versöhnung. Sie sind in Beaminster unzertrennliche Freunde geworden.

   

putting contest: wenn einer einmal erfolgreich ist, lassen die ersten schulterklopfer nicht lange auf sich warten.

trautes paar in wundervoller englischer landschaftsumgebung.

hochzufriedene Österreicher auf der Heimfähre nach Österreich.

   

Der Zirkusdirektor richtet ein letztes Mal seinen Blick auf das Land, das monatelang seine Hoffnungen geschürt und ihn dann so bitter enttäuscht hat.


In solch einem beengendem Behältnis wurde ein Großteil der Österreicher-Delegation auf die Insel transportiert.

   

…chauffiert von zwei Wahnsinnigen, die immer wieder von Rechts- auf Linksverkehr und umgekehrt wechselten.


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